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Medizinprodukteberater/ -in

Ein Beruf, den man als solchen nicht direkt erlernen kann, aber extrem interessant und gut bezahlt ist. Als Medizinprodukteberater, arbeitest du für Firmen aus dem Medizinischen Sektor im Vertrieb und verkaufst die Geräte und Produkte der Firma an Kunden, die du für dich gewinnst.

Medizinprodukteberater

Was macht ein Medizinprodukteberater?

Die Hauptaufgabe als Medizinprodukteberater deiner zugehörigen Firma ist, die Gewinnung neuer Kunden und die Pflege der Stammkunden. Eine Firma kann ihr Produkt durch Werbung bekannt machen, allerdings sind medizinische Produkte meist sehr teuer und haben eine recht spezifische und kleine Zielgruppe an potentiellen Käufern. Deswegen ist es deine Aufgabe als Medizinprodukteberater neue Kunden zu finden und ihnen die Produkte und Neuheiten vorzustellen. Außerdem noch sie von den Produkten zu überzeugen, einen möglichen Kauf abzuwickeln und die Kunden anschließend als Stammkunden zu halten.

Wie erfolgreich ein neues Produkt ist, hängt damit maßgeblich auch von dir als Medizinprodukteberater ab.

Sollten sich deine Kunden, für den Kauf entscheiden, dann begleitest du als Medizinprodukteberater deine Kunden von Anfang an. Du unterstützt deine Kunden bei der Bestellung, du schulst die Kunden auf die neuen Geräte und hilfst auch nach dem Kauf bei Nachfragen, Reklamationen, Wartungen, oder Reparaturen.

Neben der Vorstellung des Unternehmens und der spezifischen Produktpalette direkt beim Kunden, gibt es auch andere Gelegenheiten, um neue Kunden zu gewinnen und das Unternehmen bekannter zu machen. Zum Beispiel ist es als Medizinprodukteberater auch deine Aufgabe auf Fachmessen, Ausstellungen und Workshops die Produkte vorzustellen und mit potentiellen Kunden in Kontakt zu treten. 

Was spricht für den Beruf des Medizinprodukteberater?

Als Medizinprodukteberater kommst du ständig mit neuen Leuten in Kontakt. Du bringst deine Kunden, durch neue und fortschrittliche Technik immer einen Schritt weiter. Wenn deine Kunden ein Problem, oder eine Nachfrage haben, dann bist du der Ansprechpartner, dem sie vertrauen können. 

Als Medizinprodukteberater, bist unter anderem du verantwortlich für das Image und den Umsatz der Firma und somit für den weiteren Werdegang.

Ein persönlicher Benefit als Medizinprodukteberater ist die Bezahlung. Als Vertriebler gibt es in vielen Firmen die Möglichkeit, neben dem normalen Gehalt, auch Provisionen für Verkäufe zu bekommen. Das ist ein persönlicher Ansporn für dich und bedeutet, je mehr du verkaufst, desto mehr Geld erhälst du am Ende des Monats. 

Ein weiterer Pluspunkt, der auch von Unternehmen zu Unternehmen variiert ist, dass du aufgrund der häufigen Dienstreisen zu den Kunden, einen eigenen Dienstwagen bekommst, den du auch privat nutzen darfst.

Was sollte ich als Medizinprodukteberater mitbringen?

Zunächst kannst du den Beruf Medizinprodukteberater, wie bereits erwähnt nicht einfach erlernen in einer Ausbildung oder einem Studium. Viele Unternehmen fordern eine abgeschlossene Ausbildung im kaufmännischen und/ oder im medizinischen Bereich. Wichtig ist auch für viele Unternehmen, dass du bereits Erfahrungen im Verkauf oder Vertrieb gesammelt hast. 

Als Medizinprodukteberater sollte es natürlich deine Stärke sein, dass du gut mit deinem Gegenüber kommunizieren kannst. Du solltest deinen potentiellen Kunden stets ein gutes Gefühl geben können und sie sollen nicht denken, dass Sie von dir über den Tisch gezogen werden.  

Ein wichtiger Punkt, auf den schon ab dem Bewerbungsgespräch geachtet werden sollte ist ein gepflegtes Äußeres. Der Medizinprodukteberater, vertritt bei Kunden die komplette Firma und sollte deswegen beim Kunden, oder auf Messen stets gepflegt und ordentlich auftreten.

Da du zu den meisten Kunden hinfahren musst, ist ein Führerschein für diesen Beruf unabdingbar. Außerdem ist es wichtig, dass du offen bist für viele Dienstreisen. Diese sind unverzichtbar und nicht nur in der nächsten Umgebung. Viele Unternehmen vor allem im medizinischen Bereich, verkaufen Ihre Produkte in die ganze Welt. Dementsprechend können auch deine Dienstreisen ausfallen.

Um dich auch im Ausland verständigen zu können, fordern viele Unternehmen, dass du als Medizinprodukteberater der englischen Sprache mächtig bist.

Wie werde ich Medizinprodukteberater? 

Da es für den Beruf des Medizinprodukteberater, keine dedizierte Ausbildung oder ein Studium gibt, ist es nicht ganz klar, wie man am besten zum Medizinprodukteberater wird. Die grundsätzlichen Anforderungen an deine Person kennst du ja bereits. 

Wenn du eine kaufmännische, pflegerische oder medizinische Ausbildung hast, dann ist das schon eine gute Grundlage. Du solltest allerdings zwingend in irgendeiner Weise schon Erfahrungen im Verkauf oder Vertrieb mitbringen. Entweder, hast du in deinem jetzigen Beruf schon Berührungspunkte im Verkauf oder Vertrieb gehabt, oder aber du besucht Seminare und Fortbildungen zu dem Thema. 

Alternativ bietet zum Beispiel der TÜV Nord explizit Webinare zum Thema Medizinprodukteberater an. Diese müssen allerdings aus eigener Tasche bezahlt werden. 


Passende Stellenangebote in deiner Nähe findest du auf Portalen wie Monster oder Stepstone

Tipps und Tricks, damit du auch die Stelle bekommst, die du möchtest findest du bei unseren Bewerbungstipps.

Wie sind meine Verdienstmöglichkeiten als Medizinprodukteberater?

Zu dem Gehalt eines Medizinprodukteberater, lässt sich schwer eine konkrete Zahl nennen, da je nach Größe und Standort des Unternehmens, sehr unterschiedlich bezahlt wird. In NRW liegt das Durchschnittsgehalt eines Medizinprodukteberater bei rund 51.000€ im Jahr.

Wer länger in dem Beruf arbeitet und sich durch Erfolg auszeichnet, hat sicher auch die Möglichkeit im Vertrieb noch aufzusteigen und zum Beispiel ein Vertriebsteam zu leiten. Entsprechend steigt das Gehalt natürlich weiter an.

Wie erwähnt ist ein anderer sehr attraktiver Punkt, wenn es um Gehalt geht, in manchen Unternehmen die Provisionszahlung. Je nach Anzahl der persönlichen Verkäufe und der ausbezahlten Provision, lässt sich das Gehalt, bei guten Leistungen, noch mal deutlich aufstocken.

Wenn du dir mal genauer den Alltag eines Medizinprodukteberater ansehen willst, dann schau dir gerne diesen Artikel an. Hier haben wir einen Medizinprodukteberater eine Woche lang begleitet.

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